Altbayerischer Lohnsteuerhilfeverein e.V.




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CrefoZert 2015:


CrefoZert 2015
Kinderbetreuungskosten bis zu 4.000,- € absetzbar!

Ab dem Veranlagungszeitraum 2012 können Kinderbetreuungskosten ausschließlich als Sonderausgaben abgezogen werden

Ab dem Veranlagungszeitraum 2012 wird auf die persönlichen Anspruchsvoraussetzungen der Eltern bei der Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten verzichtet. Kinderbetreuungskosten werden einheitlich als Sonderausgaben abgezogen, die Beträge bleiben unverändert. Durch die Behandlung als Sonderausgaben werden Kinderbetreuungskosten grundsätzlich. nicht mehr bei der Ermittlung der Einkünfte berücksichtigt, sondern erst bei der Ermittlung des Einkommens vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen (§ 2 Abs. 4 EStG). Soweit außersteuerliche Rechtsnormen an steuerliche Einkommensbegriffe anknüpfen, – wie z. B. § 14 Abs. 1 Wohngeldgesetz oder kommunale Gebührensatzungen für die Ermittlung von Kindergarten- oder Schulgebühren –, könnte dies zu nachteiligen Folgewirkungen außerhalb des Steuerrechts führen. Durch die Einführung des neuen § 2 Abs. 5a Satz 2 EStG werden derartige Auswirkungen auf außersteuerliche Rechtsnormen vermieden.
 
Bis zum Veranlagungszeitraum 2011 musste man unterscheiden, in
 
Beruflich veranlasste Kinderbetreuungskosten als Werbungskosten

Aufwendungen für Dienstleistungen zur Betreuung eines Kindes, das das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, können als Werbungskosten abgezogen werden, wenn der Steuerpflichtige erwerbstätig ist.
Leben die Elternteile zusammen, müssen beide Elternteile erwerbstätig sein. Abzugsfähig sind zwei Drittel der Aufwendungen, höchstens 4.000,- € je Kind. Um den Höchstbetrag auszuschöpfen, müssen daher mind. 6.000,- € an Aufwendungen nachgewiesen werden.
Die Aufwendungen müssen durch Vorlage einer Rechnung und die Zahlung auf das Konto des Erbringers der Dienstleistung nachgewiesen werden.

Privat veranlasste Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben

Ebenso sind auch privat veranlasste Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben abzugsfähig. Das Gesetz sieht zwei Varianten vor. Zwei Drittel der Aufwendungen für Dienstleistungen sind abzugsfähig, wenn das Kind das 3. Lebensjahr vollendet hat, das 6. Lebensjahr aber noch nicht vollendet hat. Abzugsfähig sind max. 4.000,- € je Kind. Es werden somit 6.000,- € an Aufwendungen benötigt um den Höchstbetrag auszuschöpfen.
Voraussetzung ist, dass die Aufwendungen durch Vorlage einer Rechnung und den Zahlungsnachweis auf das Konto des Erbringers der Dienstleistung nachgewiesen werden. Auch der Bescheid über die Höhe der zu zahlenden Kindergartengebühren gilt als Rechnung. Ebenfalls zwei Drittel der Aufwendungen, höchstens 4.000,- € je Kind, werden berücksichtigt, wenn das Kind das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und bei Alleinerziehenden der Elternteil sich in Ausbildung befindet, körperlich, geistig oder seelisch behindert oder krank ist. Bei zusammenlebenden Eltern ist Voraussetzung, dass bei beiden Elternteilen die o.g. Voraussetzungen vorliegen, bzw. ein Elternteil erwerbstätig ist und beim anderen Elternteil liegen die o.g. Voraussetzungen vor. Auch hier müssen die Aufwendungen durch Vorlage einer Rechnung und die Zahlung durch Überweisung nachgewiesen werden.

Fazit: Wer die steuerliche Auswirkung konkret analysieren will, kann sich an eine unserer Beratungsstellen wenden.