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Abgabefrist Steuererklärung: Haben Sie den 31. Mai verpasst?

Abgabefrist Steuererklärung: Haben Sie den 31. Mai verpasst?

Keine Panik, die Abgabefrist der Steuererklärung war dieses Jahr nicht am 31. Mai. Denn ab der Steuererklärung 2018 gelten neue Fristen.

Wir erklären Ihnen, welchen Stichtag Sie sich ab sofort gut einprägen sollten und warum eine verspätete Abgabe der Steuererklärung jetzt noch schmerzhafter für den Geldbeutel wird.

Inhaltsverzeichnis:
Abgabefrist Steuererklärung: Stichtag 31. Juli
Steuerliche Vertretung: Vorteil als Mitglied im Lohnsteuerhilfeverein
Fristverlängerungen
Vorabanforderung
Verspätungszuschlag – jetzt kann es teuer werden!
Unser Tipp

Abgabefrist Steuererklärung: Stichtag 31. Juli

Kaum jemand erstellt seine eigene Einkommensteuererklärung gerne. Das gilt sogar oft dann, wenn eine erhebliche Steuererstattung zu erwarten ist. Aus diesem Grund sind in der Abgabenordnung die Fristen für die Abgabe von Steuererklärungen gesetzlich geregelt.

Bislang war eine Einkommensteuererklärung bis zum 31.05 des Folgejahres abzugeben. Ab der Einkommensteuererklärung 2018 verlängert sich die Abgabefrist nunmehr bis zum 31.07. des Folgejahres, für die Einkommensteuererklärung 2018 also auf den 31.07.2019 (vgl. § 149 Abs. 2 AO).

Steuerliche Vertretung: Vorteil als Mitglied im Lohnsteuerhilfeverein

Sofern Sie steuerlich vertreten sind, z. B. durch den Lohnsteuerhilfeverein, hat dieser für die Einkommensteuererklärung 2018 sogar grundsätzlich Zeit bis 29.02.2020. Wenden Sie sich aber bitte trotzdem frühzeitig an Ihren Lohnsteuerhilfeverein. Ihr steuerlicher Vertreter kann nicht für alle Mitglieder in den letzten Tagen der Frist tätig werden.

Fristverlängerungen

Allerdings ist zu beachten, dass das Finanzamt im Gegenzug Steuerberatern und Lohnsteuerhilfevereinen Fristverlängerungen über den Februar 2020 hinaus nur noch in sehr gut begründeten Ausnahmefällen gewähren wird.

Vorabanforderung

Das Finanzamt kann aber unter Umständen von den Angehörigen der steuerberatenden Berufe die Steuererklärungen bestimmter Steuerpflichtiger auch schon vorher anfordern.

Dies ist beispielsweise dann zu erwarten, wenn Anträge auf Herabsetzung von Vorauszahlungen gestellt werden, die Steuerpflichtigen die Frist in den vergangenen Jahren nicht eingehalten haben oder auch als Folge einer zufälligen Auswahl möglich.

Verspätungszuschlag – jetzt kann es teuer werden!

Sofern die Steuererklärung nicht innerhalb dieser Fristen eingereicht wird, setzt das Finanzamt einen Verspätungszuschlag fest. Dieser beträgt dann für jeden angefangenen Monat der Verspätung 0,25 % der festgesetzten Steuer, mindestens aber 25 Euro. Dies ist grundsätzlich zwingend, wenn der 29.02.2020 verstrichen ist. Abweichendes kann bei „Null“-Festsetzungen und in Erstattungsfällen gelten.

Unser Tipp

Wenden Sie sich frühzeitig an Ihren steuerlichen Berater. Ein Verspätungszuschlag kann schnell ziemlich teuer werden und sollte durch frühzeitiges Handeln vermieden werden. Einfach gleich Berater suchen und Termin vereinbaren.

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